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Rolf Westermann und FussbodenTechnik kürten auf der Domotex den »MACHER 2008« |
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1.Preis für einen 1-Mann-Betrieb |
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Auch in diesem Jahr hatten FussbodenTechnik und Rolf Westermann Firmen aus ganz Deutschland aufgefordert, sich am MACHER-Wettbewerb zu beteiligen. Attraktive Preise warteten auf Betriebe, die neue Werkzeuge entwickelt hatten oder dank ihrer innovativen Ideen den Arbeitsalltag der gesamten Branche erleichtern. »Der MACHER 2008« wurde Günter Hädrich aus Leichlingen. Den gemeinsamen zweiten Platz belegten Michael Meier aus Regensburg und Gerd Wachter (Tanna/Ost-Thüringen). Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr »Der MACHER« verliehen, und zum zweiten Mal fand die Verleihung des bedeutenden Branchen-Preises auf der Domotex in Hannover einen würdigen Rahmen. Die vierköpfige Jury hatte die Qual der Wahl, aus der Vielzahl der überzeugenden Bewerbungen die Preisträger zu ermitteln. Die Wahl von Frank Bieletzki (Geschäftsführer Rolf Westermann), Michael Steinert (Chefredakteur FussbodenTechnik), Siegfried Heuer (unabhängiger Sachverständiger vom ish) sowie Dr. Michael Schlipköter (Vorstandsvorsitzender der Mozart AG) fiel schließlich - vielen Fach-Diskussionen zufolge - auf Günter Hädrich aus Leichlingen. ![]() Die Jurymitglieder Dr. Michael Schlipköter (Vorstandsvorsitzender der Mozart AG), Frank Bieletzki (Initiator MACHER-Wettbewerb und Geschäftsführer der Rolf Westermann GmbH), Michael Steinert (Chefredakteur des Medienpartners FussbodenTechnik) und Siegfried Heuer (unabhängiger Sachverständiger ISH Institut) (alle v. l.) gratulieren den drei MACHERN 2008. Günter Hädrich (2. v. rechts) überzeugte die Jurymitglieder mit seiner Erfindung und erhält den 1.Preis des MACHER-Wettbewerbs. Mithilfe seines entwickelten Adapters können Bodenleger sämtliche zur Verfügung stehenden Bürsten und Walzen an ihre Schleifmaschine montieren und die unterschiedlichsten Schleifungen anbieten. Indbesonders bietet er mit der Entwicklung seiner »Rundbürste« die Möglichkeit, strukturierte Holzböden herzustellen. Den 2.Preis erhält Michael Meier (1. v. rechts). Mit seiner entwickelten Schablone können Randabschlüsse bei Treppen sauber und schnell verarbeitet werden. Den 2.Platz teilt sich Michael Meier mit Gerd Wachter (3. v. rechts). Alle gängigen Verkleidungselemente können auf seinem entwickelten Arbeitstisch »Zebra« optimal zugeschnitten werden. Günter Hädrich - Dienstleister seit 37 Jahren »Der MACHER 2008« ist schon ein alter Hase in seinem Metier. Schon 1972 (da wurde Deutschland das erste Mal Fußball-Europameister) gründete Günter Hädrich seine Firma. Der Elektromeister, der sich heute selbst einen »Pensionär« nennt, spezialisierte sich auf die Reparatur und Wartung von Maschinen aller Art aus der Fußbodenbranche. Ausgezeichnet wurde der Tüftler jetzt für eine Erfindung, die die Lebensdauer von Parkettschleif-Maschinen erheblich verlängert. »Mit meiner Idee lassen sich auch unmoderne, längst abgeschriebene Geräte länger und vor allem auch besser nutzen. Und sie kostet noch nicht einmal viel Geld«, erklärt Hädrich. Das Prinzip ist ganz einfach: Die Schleifwalze wird vom Gerät entfernt und ein Adapter montiert. Das Besondere an diesem Adapter: Dank dieses kleinen, aber entscheidenden Teils lassen sich alle verfügbaren Walzen und Bürsten nutzen, ohne sich gleich eine neue Maschine kaufen zu müssen. Das Ergebnis ist ein Gerät, mit dem der Verlege-Profi Unterböden aufarbeiten, alte Farben entfernen, strukturierte Holzböden herstellen oder auch unebene Holzböden abfräsen kann. ![]() Günter Hädrichs Erfindung Die Rolf Westermann GmbH unterstützt den 1. Macher bereits und übernimmt den exklusiven Vertrieb der Rundbürste. »Der MACHER 2008« erhält als 1. Preis von Westermann einen Einkaufs-Gutschein in Höhe von 1.000 Euro und zwei Dauerkarten für die Fußball-Bundesliga-Saison 2009/2010. »Ich freue mich jetzt schon darauf, bei den Heimspielen vom 1. FC Köln Lukas Podolski zujubeln zu können.« Michael Meier - Erfolg mit einer Schablone Michael Meier, Bodenleger aus Leidenschaft, sah sich bei seiner Arbeit immer wieder mit dem gleichen Problem konfrontiert: »Die Randabschlüsse von Treppenstufen waren immer enorm schwierig. Wir brauchten verdammt viel Zeit, um die Kettelsockel im Doppelschnitt zu verarbeiten. Bei Schlingenböden sah das sogar oft regelrecht unsauber aus«, erzählt der Firmenchef (2 Gesellen, 2 Azubis, 1 Bürokraft) aus dem bayerischen Regensburg. Während eines Auftrags kam ihm dann die Idee, die Meier beim diesjährigen MACHER-Wettbewerb einer der beiden zweiten Plätze einbrachte: »Wir haben eine Schablone aus Kork gefertigt, mit der die Randarbeiten viel, viel einfacher von der Hand gehen!« ![]() Die Schablone von Michael Meier Das »Werkzeug« funktioniert so: Zunächst wird auf der Treppe der vom Kunden gewünschte Belag verlegt. Im zweiten Schritt werden mit Hilfe der Schablone aus Materialresten die Sockel-Stufen geschnitten, eingepasst, gekettelt und anschließend mit Spezial-Klebeband oder -Kleber montiert. »Wir sind jetzt doppelt so schnell. Und die Kunden sind viel zufriedener, weil die Arbeiten sauberer aussehen und die Sockelleisten leichter zu reinigen sind.« Gerd Wachter - Vollgas mit Zebra ![]() Zebra: Gerd Wachters Arbeitstisch 1990 - das ist nicht nur das Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands: In diesem Jahr gründete auch Gerd Wachter aus Tanna (Ost-Thüringen) sein Unternehmen »Parkett Wachter« mit aktuell vier Mitarbeitern. Auch seine Erfindung macht den Arbeitsalltag der Bodenleger deutlich einfacher. Der Thüringer Firmen-Inhaber hat sich einen Arbeitstisch patentieren lassen, auf dem senkrecht Auflagestreifen (Wachter: »Wegen der Streifen habe ich meiner Erfindung den Namen Zebra gegeben.«) stehen. Deren Zweck: Ob Laminat, Fertig-Parkett oder Wandpanele - alle Materialien können auf diese Streifen gelegt und dann je nach Wunsch zugeschnitten werden, ohne dass der Tisch beschädigt wird. Das Neue: Der Bodenbelag kann von allen Seiten problemlos bearbeitet werden, ohne dass er neu ausgerichtet werden muss. »Die Anschaffung von Zebra wird sich dank der Zeit-Ersparnis schnell rentieren«, ist Wachter überzeugt. Der Bodenleger-Profi freut sich wie sein Kollege Meier über ein rasantes Wochenende in einem 911er Porsche - der Preis für den 2. Platz beim diesjährigen MACHER-Wettbewerb. |
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Eine Initiative der ROLF WESTERMANN GMBH in Kooperation mit |
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